48. 18 Aufschiebegründe

Shownotes

Warum schiebst du Dinge auf, obwohl du sie eigentlich erledigen möchtest? Und warum scheint es für andere so einfach zu sein, während sich für dich schon der erste Schritt wie die Besteigung des Mount Everest anfühlt? 

Es ist immer noch Anti-Aufschieben-Oktober und heute habe ich dir gleich 18 Gründe mitgebracht, warum wir mit ADHS, Autismus, Hochsensibilität und Hochbegabung aufschieben.

Denn Aufschieberitis ist nicht automatisch Faulheit oder mangelnde Disziplin.

Manchmal spielt unsere Emotionsregulation verrückt. Manchmal fehlt uns das Zeitgefühl. Manchmal ist eine Aufgabe sensorisch die absolute Hölle. Und manchmal blockiert uns ausgerechnet unser hoher Anspruch an uns selbst.

Das Spannende daran? Je nachdem, wie dein neurodivergentes Betriebssystem zusammengesetzt ist, können ganz unterschiedliche Dinge hinter deiner Blockade stecken.

Vielleicht erkennst du dich sogar in mehreren Bereichen wieder!

Du erfährst in dieser Folge unter anderem:

  • warum emotionale Dysregulation und Zeitblindheit bei ADHS dafür sorgen können, dass selbst kleine Aufgaben riesig erscheinen

  • was ich mit meinen Mount-Everest-Aufgaben meine und warum der erste Schritt manchmal der schwierigste ist

  • weshalb sensorische Überlastung dazu führen kann, dass du bestimmte Tätigkeiten oder Situationen immer wieder vermeidest

  • warum Bottom-up-Verarbeitung, die Angst vor Missverständnissen und autistische Trägheit (Inertia) beim Autismus eine Rolle spielen können

  • wie Masking und Erschöpfung deine Fähigkeit beeinflussen können, überhaupt noch ins Tun zu kommen

  • weshalb ich das Konzept der Hochsensibilität kritisch betrachte und welche Überschneidungen es zu ADHS und Autismus gibt

  • und warum Hochbegabung in Kombination mit ADHS oder Autismus manchmal zu besonders hohen Erwartungen an dich selbst führt.

Außerdem sprechen wir darüber, warum das berühmte „Ganz oder gar nicht“ so häufig zur Falle wird. Und ich teile auch meine eigenen Erfahrungen mit Überlastung, Masking und dem Gefühl, eigentlich funktionieren zu wollen, obwohl mein Nervensystem längst nach einer Pause verlangt.

Denn manchmal ist das, was wir als Aufschieberitis wahrnehmen, auch ein Zeichen dafür, dass unsere Kapazitäten gerade erschöpft sind.

Mein Tipp für diese Folge: Hör dir die verschiedenen Gründe ganz bewusst an und mach dir vielleicht sogar eine kleine Checkliste.

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Wenn du deine Aufschieberitis nicht nur verstehen, sondern endlich auch gehirngerecht angehen möchtest, dann habe ich etwas für dich!

Am 31.10., 01.11. und 02.11. finden meine drei kostenlosen Live-Workshops zum Thema Anti-Aufschieben statt.

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Und jetzt bin ich neugierig: Wie viele der 18 Gründe erkennst du bei dir selbst wieder? 🐧

Segle mit mir los – auf die (gr)ND Line 🧭
Deine Kathi 💜🐧

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