45. Anti-Aufschieben Coaching (2)

Shownotes

In dieser Folge geht es um den Weg zur ADHS-Diagnostik im Erwachsenenalter und darum, warum es gerade für Frauen und Mütter manchmal verdammt schwierig sein kann, mit ihrem Verdacht überhaupt ernst genommen zu werden. 

Dafür habe ich heute Elisabeth zu Gast, die mich schon länger auf Instagram begleitet und durch meine Inhalte und Bücher immer mehr Aha-Momente hatte.

Denn vieles, was sie bisher einfach als Chaos, Stress oder persönliche Schwierigkeit wahrgenommen hat, könnte möglicherweise auch mit ADHS zusammenhängen.

Elisabeth ist Mutter von drei Kindern, kümmert sich um gefühlt tausend Dinge gleichzeitig und kennt dieses Phänomen nur zu gut: Für alle anderen funktioniert man irgendwie, aber wenn es um die eigenen Bedürfnisse geht, bleibt kaum noch Energie übrig.

Und dann ist da noch das Thema Aufräumen. Tausend Dinge anfangen, zwischendurch etwas anderes entdecken und am Ende vor einem riesigen Berg stehen, ohne zu wissen, wo man überhaupt anfangen soll. Kennste? 😅

In unserem Coaching schauen wir deshalb gemeinsam darauf, wie Elisabeth mehr Klarheit über ihre mögliche Neurodivergenz bekommen und die nächsten Schritte angehen kann.

Du erfährst in dieser Folge unter anderem:

  • warum ADHS bei erwachsenen Frauen und insbesondere Müttern häufig hinter Stress und Alltagsbelastungen übersehen werden kann

  • welche ersten Schritte Elisabeth auf ihrem Weg zur ADHS-Diagnostik gehen möchte

  • warum es so frustrierend sein kann, wenn der eigene Verdacht beim Arzt nicht ernst genommen wird

  • wie du dich auf ein Gespräch mit medizinischem Fachpersonal vorbereiten und deine Alltagsschwierigkeiten dokumentieren kannst

  • was Aufschieberitis, exekutive Dysfunktionen und das berühmte „Alles oder nichts“ mit dem Aufräumchaos zu tun haben können

  • warum gesellschaftliche Rollenbilder und der Mental Load beeinflussen, wie sichtbar ADHS-Schwierigkeiten werden

  • und welche Rolle Hyperfokus, Zeitgefühl und kleine Alltagsstrategien bei ADHS spielen können

Besonders spannend finde ich dabei die Frage: Wie viel von dem, was wir jahrelang als persönliche Schwäche betrachtet haben, ergibt plötzlich Sinn, wenn wir unser eigenes Betriebssystem besser verstehen?

Denn Elisabeth hat bereits einiges ausprobiert, um ihren Alltag zu organisieren. Und trotzdem gibt es Bereiche, in denen sie immer wieder an ihre Grenzen kommt.

Genau deshalb ist es so wichtig, genauer hinzuschauen, statt Schwierigkeiten einfach mit „Du hast halt drei Kinder und viel Stress“ abzutun.

Und ganz wichtig: Nicht jede Schwierigkeit bedeutet automatisch ADHS. Aber wenn du einen Verdacht hast und darunter leidest, darfst du diesen ernst nehmen und fachlich abklären lassen.

Vielleicht erkennst du dich in Elisabeths Geschichte wieder. Vielleicht stehst du selbst noch ganz am Anfang deiner Neurodivergenz-Reise oder hast dich bisher nicht getraut, deine Fragen bei einer Fachperson anzusprechen.

Dann hoffe ich, dass dir diese Folge ein paar neue Impulse und vor allem den Mut gibt, für dich und deine Bedürfnisse einzustehen. 💜

Wenn du noch tiefer in meine Inhalte rund um ADHS, Autismus, AuDHS und Neurodivergenz sowie meine Neurokarten, Reflexionstools und Angebote eintauchen möchtest:

👉 Alle Links von Guardian of Mind:
https://beacons.ai/guardianofmind

Segle mit mir los – auf die (gr)ND Line 🧭
Deine Kathi 💜🐧

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